💶 Die ehrliche Antwort vorweg: Eine professionelle Website mit CMS kostet zwischen „niedrig vierstellig" und „fünfstellig" – je nachdem, was sie können muss. Dieser Guide schlüsselt transparent auf, wofür Sie eigentlich bezahlen und wo sich sparen lässt, ohne die Qualität zu opfern.
Die 5 Kostenblöcke einer CMS-Website
- 1. Konzeption & Content-Architektur: Seitenstruktur, Content-Typen, Nutzerführung – das Fundament, das später teure Umbauten verhindert.
- 2. Design & Umsetzung: Individuelles Design vs. angepasstes Template – der größte Hebel beim Budget.
- 3. CMS-Einrichtung: Installation, Datenmodell, Rollen, Redaktionsoberfläche, Schulung.
- 4. Inhalte & SEO: Texte, Bilder, Meta-Daten, strukturierte Daten, Performance-Optimierung.
- 5. Laufender Betrieb: Hosting, Updates, Backups, Support.
Kosten nach Projekttyp: die Orientierungstabelle
| Projekttyp | Typischer Umfang | Kostenrahmen |
|---|---|---|
| Kompakte Firmenwebsite | Onepager bis ~5 Seiten, CMS-Basis, Kontaktformular, Basis-SEO | Niedriger vierstelliger Bereich |
| Professionelle KMU-Website | 5–15 Seiten, individuelles Design, lokales SEO, Blog, Schulung | Mittlerer vierstelliger Bereich |
| Headless-CMS-Projekt | Strapi/Sanity/Payload + Next.js, Content-Modellierung, Migration | Gehobener vierstelliger bis fünfstelliger Bereich |
| Custom CMS / Plattform | Individuelle Workflows, Rollen, Integrationen (CRM/ERP), Portale | Fünfstelliger Bereich |
Konkrete Paketpreise für Standardprojekte finden Sie auf unserer Preisseite. Für Headless- und Custom-Projekte erstellen wir nach einem kurzen Gespräch eine verbindliche Spannbreite – die Details, was solche Projekte ausmacht, stehen auf den Seiten Headless CMS Agentur und Custom CMS Entwicklung.
Software-Kosten: Open Source vs. SaaS-Lizenzen
Ein häufig übersehener Punkt: Die CMS-Software selbst kann komplett kostenlos sein.
- Open Source (0 € Lizenz): WordPress, Strapi, Payload, TYPO3 – Sie zahlen nur Einrichtung und Hosting. Volle Daten-Kontrolle, DSGVO-freundlich.
- SaaS mit Free Tier: Sanity und Contentful starten kostenlos; bei wachsendem Team oder Volumen werden Tarife fällig (siehe Contentful-Preise).
- Enterprise-Lizenzen: Adobe Experience Manager & Co. kosten fünf- bis sechsstellig pro Jahr – für KMU praktisch nie sinnvoll.
Die laufenden Kosten im Überblick
| Posten | Typische Kosten |
|---|---|
| Hosting (Shared bis VPS) | ca. 5–50 €/Monat |
| Domain | ca. 10–20 €/Jahr |
| Wartung & Support (optional) | ab ca. 39 €/Monat (Updates, Backups, Sicherheit) |
| SaaS-CMS-Lizenz (nur falls SaaS) | 0 € (Free Tier) bis mehrere hundert €/Monat |
3 Spartipps, die nicht nach hinten losgehen
- Open Source statt Lizenz-CMS: Die gesparten Lizenzkosten fließen besser in Design und Inhalte.
- Phasenweise ausbauen: Mit solider Content-Architektur starten, Blog/Shop/Portale später ergänzen – ein gutes CMS macht das ohne Neubau möglich.
- Wartung nicht streichen: Ein gehacktes, veraltetes CMS kostet ein Vielfaches der Wartungspauschale. Mehr dazu unter Wartung & Support.
Wo Sie nicht sparen sollten: an der Content-Architektur und am Redirect-Konzept bei Relaunches – Fehler dort kosten Rankings und damit Umsatz. Wie ein sicherer Systemwechsel abläuft, zeigt unser Artikel CMS wechseln ohne Ranking-Verlust.
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